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Einleitung.
gegcngesetzcm, dem einer sinnigen Forschung alleinzugängigcn Wege, aus dem Gcsammterfassender Erscheinungen, sich nach deren Bedeutung, nachder Idee ihres lebendigen Waltens zu erheben, undso, aus dem Zusammenfassen der herrschen-den Charaktere der Erscheiuungöwelt, die dem Ge-sammterscheinen zum Grunde liegende Idee zu er-ahnen, gleichsam die Physiognomie des All-Lebens in ihren größer» Hauptzügen zu entwer-fen, und unablässig von einem Entwürfe zu einemvollkommnern zu schreiten; aber bloß das Conterftydes All-Lebens ohne Ende seinem Originale nä-her zu bringen. Wem dieses bloße Strebennicht genügt, der gebe das Naturstudium gänzlichauf; denn vollenden läßt sich hier nichts ").
Die Encyclopadisten, welche, trotz der gerühm-ten Feinheit und Eleganz des französischen Welttonö,
Mücke offenbart? Wie arm bist du, o Mensch, wenndu begreifen, erkläre» willst, der d» cs doch ver-magst, das Universum in deine Dichtung zu flechten,die Gottheit in hohem Liede zu besingen!
*) Hr. vr. Kreysig in seinem Systeme der prakti-sche» Heilkunde hat ein rühmliches Beispiel geliefert,was in dem schweren Gebiete der Pathologie selbst ge-leistet werden könne, wenn nicht einseitig die eineoder die andere Sphäre der Vitalität als Grundprinziphcrausgehoben, sondern wenn die ganze Gruppe derLcbcnsaccente als Simultanerscheinung berücksich-tigt wird. Nur solch eine Ansicht vom Leben gibt derTheorie regsame Fülle, und der Praxis empirische'Gül-tigkeit.