Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
XVII
Einzelbild herunterladen
 

Einleitung.

XVt.t

waltenden Naturlebens, bezieht sich wesentlich dahin(und wie mochte es bei dem einmal so emseirig be-gonnenen Streben auch andere kommen), daß dereine oder der andere, gelegentlich (vielleicht ebenso richtig, nach der jedesmaligen Lauste), nach derlöblichen abstrahirenden Methode, gewaltsam ans denunendlich vielen nicht aufgefaßten, nicht einmül be-merkten Charakteren des Naturlebens, für sich , so-lirt herausgerissene Hauptzug zu einem so-genannten Grund-Prinzipe oder Ur-Prinzipegeadelt wird, woraus dann Alles, was ist, was lebtund webt, über und unter den Gewässern sich regtoder nicht regt, seinem letzten Grunde nach herauö-demonstrirt werden will; statt, auf dem ent-

*) Ein Beispiel, zu welchen Absurditäten dergleichen Ge-il cra 1 i>alionen, dergleichen Erhebungen blos einzel-ner Charaktere zu Urprinzipicir führen, gibt unterandern schon Friedrich Hoffman» (1718), indem er sagt!Vita consistit in pevputun eoi'Ni« «t si-tsinM-uinrnotn, ,jn<> mistioni« ncmviltme iiitogiitas; djeß führtihn natürlich ans folgende falsche Behauptung: nun vi-vnnt lAitnr zilantae, ntpotu lilorclo NortirutLo. Nichtblos führt obige Erhebung einer zwar sehr allgemeinwahrnehmbaren, aber immer nur das Thierlcben be-gleitenden Erscheinung, zu einem Grundpri nzipedes Lebens zu Absurditäten; sondern cs iji obige Ge-Nctalisation an sich schon ein Unffnn; denn ich frage je-den Unbefangenem, der je nur oberflächlich das Gesammt-bild des LebeUs überblickt har, ob sich in dem obengegebenen Kriterien des Lebens auch nur eine Spnt votrder unübersehbar vielseitigen Manifestation des Erschei-nens vorfände, das sich uns auch »in im Leben der

b