Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
XIII
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Ein lei tu »g.

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Unsere Sucht zu erklären, und einige schei n-bar gelungene Versuche hierN,- wiegten uns baldin den Taumel süßer Selbsttäuschung dergestalt ein,daß die von gewissen Autoritäten"ausposaunten Sen-tenzen von allen Schulen nachgesprochen wurden,ohne zu untersuchen, ob denn dergleichen Kcrnsprücheauch wirklich so ausgemacht wären, und ob bei vie-len" derselben nicht mit eben dem Rechte das Umge-kehrte behauptet werden könne, da es dem sich »er-steigenden Verstände so leicht widerfährt, die Ur-sache mit dem Effekte zu verwechseln. Hier bei-spielweise nur einige solcher unbezweifelter Aus-sprüche, begleitet von einigen demüthigen Fragen :

a. Das Krystallisiren ist blos die Wir-kung der bestimmten Lagerung der klein-sten Theilchen, von gewisser Form, Attrak-tion und Repulsion, unter einander. Könn-te denn aber nicht mit demselben Rechte behauptetwerden: Es sey vielmehr der Natur dieser oder jener

diqung der Verhältnisse der Dinge und der Menschenbesser gelangen, durch eine ängstlich ausgcsteektc, ausbloßen Vcrstandesbcgriffcn, nach der mathematischen Me-thode, zusammengckuppclte Wölfische Philosophie,als durch eine Phantasie.', Gefühl / und Verstand/an-sprechende, lebendig hervortretcnbe, genial gezeugte, all/beschauende, sinnig inrerprctircnde, zugleich dichterisch,oratorisch und didaktisch abgefaßte, mehr der Spontanei-tät echter Begeisterung folgende als streng dogmatisch ge-regelte, Philosophie eines Plato, Lcibnih, Men,'delsohn, Jakobi, Schilling u. s. w>?