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1 (1822)
Entstehung
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VI
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VI

Einleitung.

entölöste Eingeweide darthut, daß kunst- und schul-gerecht sey vorgegangen worden?

Das Kind, der schuldlos jugendliche Mensch,der Werdende, so neu in seinem Daseyn, noch un-geübt das Eigenleben scharf zu scheiden von deinihn umsäuselnden All-Leben; kaum noch ahnenddie düstere, welke, auf öde Realität Alles hin ver-weisende Ansicht von Maaß und Vergänglichkeit;der Werdelust unbesorgt hingegeben, in vollen, ingierigen Zügen schlürfend den lebenweckenden Aether;stets nur empfangend, beinahe nichts wiederge-bend, mehr absorbirend als reflectirend sichverhaltend; das, wie die über der Welle hinschwebende Lotosblume des balsamduftenden Orients,vom Lebensäther gewiegte jugendliche Wesen, reiftheran, und gelangt allmählig zur Selbstbesinnung;strebt das Empfangene zu reflektiren, vertauschtden Werdetrieb des Embryo mit der Zeugungs-lust des kulminirenden Lebenörcpräsentanten; derJüngling wird zum Manne, und mächtig ringt ernun darnach, die eigene Welt sich selber hinzu zaubern ").

*) Lehrreich dargestellt findet sich das allmählig reifendeBewußtseyn am Menschen, in vr. Heinrot Hs Lehr-huche der Störungen des Seelenlebens 1818.Hier heißt es unter andern vom Kindcsalter:DerMensch ist auf dieser Stufe noch blos Welt, blos Aeus-scrcs, blos Objekt .... Genuß ist sein Ziel, der Zufallseine Gottheit."