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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
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Glück geträumt, das ich nun wirklich besitze ? Und wemverdank' ich euch, ihr lieblichen, in goldnc Adler verwan-delte Flcdcrmäuschcn? Wem sonst, als eurer Namcns-muhmc, die mir nun schon zwei druckende Lasten von denSchultern genommen hat? Hätte sie mich nicht mit Ge-walt in die Arme des Glücks gestoßen, so war' ich zeit-lebens ein dürftiger Schlucker geblieben."

Der sparsame Herr Sebastian war vor beinahe hundertZähren (wie Alwiug in alten Familienschriften ausgezeich-net fand) dem Ansehen nach in der bittersten Armuth ge-storben. Seine Zeitgenossen hatten zwar immer einengeheimen Schatz bei ihm vermuthct, waren aber nie soglücklich gewesen, ihm auf die Spur zu kommen. In denfinstern Krenzgang wagte sich Niemand, weil er schon da-mals im Übeln Gcspenstcrgcruch stand. Herr Bastcl hattemit eigener Hand ausgezeichnete Nachrichten von dort ge-sehenen Erscheinungen hinterlasscn, die auch durch bcige-legtc Zeugnisse mehrerer Personen bestätiget waren; wahr-scheinlich aber hatte der schlaue Mammonsknccht selbst un-ter mancherlei TcufclSmaskcn dort hcrumgespukt, ummäuniglich von dem Orte, wo sein Liebstes auf Erdenverborgen lag, zurückzuschrccken. Mit der Zeit war derGeizhals sammt seinem Schatze vergessen worden, und somußten sich alle Umstände vereinen, um den braven Ka-pitän zum frohen Finder zu machen.

I» der That war' er nun auch ein ganz zufriednerMann gewesen, wenn ihm nicht sein böses Ehgemahltäglich und stündlich die Unvollkommenheit aller mensch-lichen Glückseligkeit bewiesen hätte. Er wünschte oft denTod seines Hausteufels; ein Wunsch, der selbst einem sogutherzigen Mann, als Nlwing wirklich war, bisweilen