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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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mich aber dafür bedanke, möcht' ich gern wissen, ob Sicmich etwa für einen reichen Mann halten?"

Reich oder nicht;" versetzte Richard:das ist mirgleich. Ich lieb' Ihre Tochter ohne Nebenabsichten undbesitze selbst so viel, daß wir nicht darben werden."

Nun topp!" rief Alwing:Wir Beide sind einig. MitMarianen werden Sie's wohl nicht weniger sepn?Sprechen Sie aber doch auch, damit wir hübsch in derOrdnung verfahren, ein Wörtchen mit meiner Fran!"

Richard war sowohl über die gute Ausnahme seinesAntrags, als auch darüber sehr vergnügt, daß Alwing derFledermaus nicht weiter erwähnte, sondern MarianensFabel zu glauben schien. Bei der edel» Dame Kunigunde,die ihrer Stieftochter längst gern die Hausthür gewiesenhätte, ward er ebenfalls ohne Schwierigkeiten nach Wunschabgcfcrtiget, und hielt bald darauf Hochzeit.

An diesem Tage war Vater Alwing bei so guter Laune,daß er ein köstliches Stück gcbratncn Speck mit eigenenHänden an einen Ort trug, wo sich die Fledermaus ge-wöhnlich sehen ließ.Da ist was für sic, Fran Fleder-maus!" sprach er:Laß sie sich's fein wohl schmecken!Sie hat die Heirath gestiftet und einen Kuppelpelz ver-dient ; dich bcschiedne Essen wird ihr aber vcrmuthlich lie-ber sepn."

Nachdem er so gesprochen hatte, lief er (trotz der Un-wahrschcinlichkcit, daß der geflügelte Hochzcitgast sich beiHellem Sonnenlicht einsinden würde) so geschwind alsmöglich davon.

Hätte nur der gute Mann eben so behende allen Gril-len entlaufen können, die sich nach dem Taumel der Hoch-zeitfrenden wieder bei ihm einstellten. Mariane, die sonst