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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Sic. Nun ja doch. Was könnt' ich aber dafür, daßsich die Fledermaus in Zopf und Locken zugleich einquar-tirt hatte?

Er. Es ist nicht wahr. Du lügst.

Sie. Und du gcbcrdest dich wie ein Kind, das seinSpielzeug verlor. Was ist'ö denn nun für,ein großesUnglück?

Er. Weiter nichts, als daß ich eine Perücke tragen muß.

Sie. Warst du doch längst so klug gewesen. Dirgeht cs gerade, wie dem Prinzen Absalon. Weißt dunicht, was für ein lustiges Schild cinsmals ein Perücken-machcr aushing, um die Nützlichkeit seiner Produkte derWelt zu empfehlen?

Er. Was kümmcrt's mich?

Sie. Es war ein Gemälde von Absalon, wie er mitseinen Haaren an einer Eiche hängt. Darunter standendie Worte:

»Hätt' Jhro köiügllchc Hohclt eine Perücke getragen.

So dürfte ge nichr dieses Unglück beklagen."

Nu», ist das nicht lustig?

Er. Ich bin jetzt nicht in der Stimmung, an solchenPossen Geschmack zu finden.

Sie. Es läßt sich aber eine sehr ernsthafte Anwendungdavon auf dich selbst machen. Ucbrigcns sag' ich dir zumTrost, ein niedliches, weiß gepudertes Häubchen von Zie-genhaaren wird dich gar nicht übel kleiden.

Er. So?

Sie. Doch gesteh' ich auch, daß mir meine natürlichengrauen Haare, die du mir so- oft vorgeworfen hast, immernoch lieber sind.

Er. Ha, jetzt thu' ich einen tiefen Blick in deine schwarze