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auch in den ruhigen Schooß des Landlebens zurückgezo-gen hatte.
Wer einen Drachen am Tische und im Bette, und Lber-dicß noch eine drückende Schuldenlast auf dem Nacken hat,ist wahrlich ein sehr unglücklicher Mann. Um so mehrwar Alwing zu beklagen, der nicht allein dieses doppelteKreuz trug, sondern auch noch mit mchrcrn Sorgen undUnannehmlichkeiten zu kämpfen hatte.
Mariane (so hieß seine Tochter) war jetzt siebzehn Jahralt und ein Mädchen von feurigem Temperament. Sieschien sich ans ihren feinen Wuchs, ihr glattes Gesicht undblaues Auge nicht wenig cinznbildcn und sichere Rechnungzu machen, daß gegen diesen Einsatz bald ein guter Ge-winn in der Ehestandslottcric für sic ansfastcn müsse. Ar-mes Kind, dachte der Vater, deine Hoffnungen werdendich täuschen! Du bist leider noch nicht bei der Erfahrungin die Schule gegangen! Manches Mädchen setzt eine grö-ßere Summe von Reize» in jenes Glücksspiel, zieht aberimmer und immer Nieten, und fällt endlich gar in dieKlasse der alten Jungfern. Dicß wird auch dein Schick-sal scpn; denn ich bin leider zu arm, dir ei» sicher ge-winnendes Loos für eine halbe Tonne Goldes zu kaufen.O würde doch mein innigster Scclcnwnnsch, dich in denArmen eines wacker» Mannes glücklich zu sehen, rechtbald erfüllt! Aber ich werde wohl ohne den Genuß die-ser Freude zur Grube fahren. —
Diese Dckümmerniß macht Alwings Vatcrhcrzen Ehre.Nun aber gerathcn wir, sein Geschichtschreiber, ein wenigin Verlegenheit. Es geht »ns wie dem beliebten, undwegen seiner Unparteilichkeit weltberühmten Hamburgerpolitischen Journalisten, der immer bitterlich über Bauch-grimmen klagt, wenn er von seinen Lieblinge», den Neu-