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aber beide seine Anhänglichkeit so schlecht, daß sie ihn »inVermögen und Gesundheit brachten. Denn als er beinaheden letzten Ziegel seines väterlichen Daches dem ungetreuenSpielcrglück geopfert hatte, bedankte sich Bacchus für diemit ihm gepflogene Freundschaft durch ein tüchtiges Zip-perlein , womit der arme Kapitän nach erhaltenem ehren-vollem Abschied auf sein Landgütchen hinkte, um dort vondem Ucberrcst seines Vermögens und einer geringen Pen-sion kümmerlich Haus zu halten.
Seine zehnjährige Tochter war die Gefährtin seinerEinsamkeit, die nur zu oft von ungestümen Gläubigerngestört wurde.. Diese Harppen rissen ihm nicht nur jedenPfennig, den er aus den Früchten seiner Fluren lösetc,zur Tilgung wucherlichcr Zinsen ans der Hand, sonderndrohten überdicß, wenn er nicht bald den letzten Hellerder Kapitale bezahle, ihn den noch gierigen Harppcnklaucndes Konkursproccsscs zu überliefern. Um diesem hartenSchicksal ansznweichcn, entschloß er sich zu einer reichenHeirath, gegen die sein Herz freilich viele Einwendungenmachte.
In seiner Nachbarschaft lebte seit vollen fünfzig Jahreneine adcliche Jungfrau, die wegen ihrer langen, dürrenGestalt von den Spottvögeln der Gegend mit dem Eckel-namen : Kreuzspinne belegt wurde. Dennoch war es einWunder, daß sich in dem goldnen Netz dieser Spinne nochkein Liebhaber gefangen hatte; denn der allgemeine Rufmachte sie zur Besitzerin des zwanzigsten Theils einerMillion. Dieser Dame trug sich Alwing jetzt an.
Sie erröthetc züchtig und schamhaft, wie ein sechzehn-jähriges Mädchen, und bat sich Bedenkzeit aus. Einschreckhafter Bescheid für den Hauptmann, der nun einegenaue Untersuchung seiner zerrütteten Umstände und end-