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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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»Im Fegefoucr wird krln Mensch so hart >icqunli,

AlS der, den G-o zu seinem Sprecher wühlt,"

Endlich erschien das dickleibige Werk vieler Monate,vierzig Bogen stark, Jeder ehrliche Mann, der cs liest,muß beinahe dem Verfasser gönnen, daß ihm ein Fege-jener gchcitzt wurde; denn er war ein niederträchtigerMensch, der für seinen Klienten mit den nnrcchtlichcn Waf-fen der Bosheit stritt. Er suchte nämlich die Sektion derEntleibten dadurch ungültig zu machen, daß er den Ge-richtsvcrwaltcr, der das Protokoll dabei geführt hatte, heim-tückisch angriff und zwanzig Dcnunciationspnnkte gegenihn einreichte. Diese betrafen nicht etwa das gerichtlicheVerfahren selbst, sondern Gegenstände des Privatlebens,Er zeigte zum Beispiel an; Der GcrichiSvcrwaltcr habein einem freundschaftlichen Zirkel von dem und jenem Gro-ßen nachthcilig gesprochen und dergleichen mehr.

Allein diese unredlichen Kniffe hinderten nicht, daß einzweites TodcSnrthcil erfolgte.

Es ward dem Gefangenen vorgelcscn und er dabei er-mahnet, sich nun zum Sterben zu bereiten. Aber erwollte davon nichts hören, sondern verlangte, unter tau-send Bethencrungen seiner Unschuld, eine nochmalige Dc-fcnsion und rief beim Abtrctcn:In der Stunde des To-des, auf dem Nichtplatz will ich über Unrecht schreien.Mein Blut soll sich in einen Feucrstrom verwandeln unddas ganze Land verzehren. Euch aber, die ihr über michzu Gericht gesessen habt, euch fordere ich vor Gottes Ge-richt !"

Er tobte seit dieser Stunde wie ein wildes Thier im Ker-ker, rasselte Nächte lang mit den Ketten und sang Buß- undGassenlicdcr durch einander. Einen Aktuar, der ihn zu be-ruhigen suchte, empfing er freundlich beim Eintritt; bald