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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
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Sprache nicht mächtig, und habe vielleicht manchmal Aus-drücke gewählt, die etwas anders bedeuten, als ich eigent-lich sage» wollte.""

Zu dem Versuche, meine Tochter zu entführen, wardich gezwungen, weil ich sie nicht in Güte von ihren Groß-eltern erhalten konnte. Ich hatte die Absicht, mein Gluckin Berlin zu suchen; da ich nun voraus sah, daß ich michdort bei verschiedenen großen Herren einschmcicheln müßte,so wollte ich das Mädchen mitnehmcn, weil man oft miteinem Frauenzimmer mehr, als durch sich selbst ausrichtet."

An dem vorgcfallenen Morde bin ich unschuldig. Ichkann zwar nicht läugncn, daß ich den Degen gezogenhabe; cs geschah aber nicht, um die Entleibte damit zuverwunden, sondern bloß, um dem Lärm zu steuern, dersich erhoben hatte. Fest und unbewegt stand ich auf mei-nem Platze und hielt den Degen ruhig in der Hand. Diealte Frau lief selbst hinein. Doch ich weiß auch dasnicht gewiß. Wenn sie aber durch meinen Degen ver-wundet worden ist, hat sic sich selbst hincingcstürzt. Mehrkann ich nicht sagen."

Und mehr brachte man auch bei der Vernehmung über766 Artikel von ihm nicht heraus. Er spielte durchausden Scheinheiligen, brauchte die höchsten Betheurungen sei-ner Unschuld, und ging im verstockten Läugnen so weit,daß er nicht einmgl wissen wollte, wer die Näuberrottezusammenbestellt habe. Er that, als ob sie durch ein

? Listig, aber ganz unwahr. Seine Briefe sind geschmack-los, doch mit vieler Fertigkeit geschrieben.

^ Hier vergißt sich der Heuchler und gesteht offenbar, daßer sein Kind habe verkuppeln wollen. Eine Schändlich,keir, die unmittelbar an das abscheuliche Gelüst der eig-nen Verführung gränzt, welches er wahrscheinlich durchjenes Vorgeben von sich abzuwalzen dachte.