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Verbrecher und eilten noch dem Wäldchen, wo sie Wagenund Pferde gelassen hatten.
G" war bleich wie ei» Gespenst. Auf seinem Ange-sichte stand die begangene Blutthat mit schrecklichen Zuge»geschrieben. Er und sein Diener warfen sich in den Wa-gen, die Ucbrigcn auf ihre Pferde, und so ging cs imFluge fort auf der Straße nach Berlin.
Stumm und starr, Kleider und Hände mit Blut be-spritzt, saß G" neben seinem Diener und gab demselbenauf die Frage: Ob ein Unglück vorgcfallcn sep? keineAntwort. Erst nach einigen Minuten zog er den Degenhalb aus der Scheibe, besah ihn genau »nd sagte mitzitternder Stimme: „Sichst du keine Eingeweide daran?Ich habe die Alte durch und durch gestochen. Das Kindstand hinter ihr und schrie. Wenn ich nur das armeKind nicht getroffen habe." — Also schien er nicht eigent-liche Neue über den gewissen Mord seiner Feindin zu em-pfinden, sondern bloß von der Bcsorgniß, daß er seineGeliebte leicht verwundet haben könne, gequält zu werden.
Er kam glücklich bis in das Städtchen Elstcrwerda, woer Postpfcrde nahm. Diese retteten ihn aber nur nocheine Stunde Weges aus den Händen der uacheilcndcnGerechtigkeit. Sie bemächtigte sich seiner auf freier Straße,und er ergab sich ohne Widerstand. Seine Mitschuldigenhatten ihn schon vorher verlassen. Die Reiter und derverabschiedete Offizier flüchteten aus dem Lande. Der nochdienende Hauptmann aber ging nach Dresden Zurück, mel-dete sich selbst als Arrestant, und ward nach vollendeterUntersuchung auf einige Jahre zur Festungsgefangcnschastverurthcilct.
Den Mörder brachte man nach Elsterwerda zurück. Hierschrieb er an seine Tochter: „Ich liege nun in Banden: