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ken des vorgezcichneten Plans zn bleiben. Er wollte wei-ter, und bis zmn Gebrauch der äußersten Gewalt gehen.Zu diesem Behuf verleitete er einen Rittmeister, der einigeMeilen von Dresden im Quartier lag, daß er ihm zweiReiter mit Waffen und Pferden lieh-
Am zehnten Mär; 1723 war er mit allen Anstaltenfertig und fuhr Nachmittags mit seinen Nottgescllcn vonDresden ab. Jeder hatte einen Diener und ein Reitpferdbei sich. Unter Weges stießen die zwei Kürassiere zu ihnen.Diese Gesellschaft übernachtete in einem Dorfe, und zogam folgenden Tag, sobald der Morgen graute, gegenOelsnitz.
Eine Vicrtclmcilc vor diesem Orte schickte der Anführerder Bande Einen davon auf Kundschaft aus, ob die Fa-milie M" zu Hause scp. Dieser kam bald mit erwünsch-ter Nachricht zurück. Sic führten nun Wagen und Pferdein ein Gebüsch unweit des Dorfes. Der Kutscher undzwei Diener blieben dabei. Die übrigen sechs Personenschlichen durch eine Hinterthür, die sie offen fanden, inM"s Haus. Es war früh sechs Uhr.
Im Hofe standen ein Knecht und eine Magd. Dieseführte der Obcrstlicutenant, damit sie keinen Lärm machensollten, am Arm in die Küche, und ließ sie darin voneinem Reiter mit blankem Säbel bewachen. Hierauf ginger in M'"* Wohnstube, die sich im Erdstock befand. Diebeiden Alten waren darin. Ohne sie zu grüßen, rannteer bei ihnen vorbei nach der Kammer, wo Ulrike zu schla-fen Pflegte. Sie schlummerte noch, und erwachte erst durchfeinen lauten Zuruf: „Guten Morgen, Kind! Kleide dichgeschwind an! Es ist dir ein großes Glück bcschccrt!"
Die Großmutter war ihm auf dem Fuße gefolgt undrief ängstlich: „Räuber, verruchter Räuber, was willst du
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