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cntwerfen, setzte sich dann mit einem Advokaten zn Wagenund fuhr getrost auf Oelsnitz zn.
Allein dort -war man von dem zugedachten Besucheschon unterrichtet, und der Hausherr hatte fest beschlossen,die beiden Herren nicht vor sich zu lassen. Da er aberdes Obristlieutenants Zudringlichkeit kannte, und alsoüberzeugt war, daß eine höfliche Abweisung bei ihm nichtfruchten würde, so setzte er sein Hans in so wehrhaftenStand, als ob cs eine förmliche Belagerung aushaltcnsolle. Er ließ die Thorc verschließen, bewaffnete seineHaustruppcn, die Knechte und Mägde, mit Dreschflegeln,Heu- und Ofcngabcln, stellte sic vor seiner Burg inSchlachtordnung und zog sich dann selbst mit seiner Fa-milie in die innersten Gemächer zurück.
Kaum war das geschehen, so kam der Oberstlieutenantmit seinem Sachwalter angcrollt. Wie erstaunten Beide,als sie diese Vertheidigungsanstalten erblickten und dieVorposten ihnen zuricscn: „Sic möchten nur wieder um-kehren; es sey Niemand für sie zu Hause!" G"' ließ sichdadurch noch nicht abschreckcn, sondern verlangte mit Un-gestüm den Einlaß. Die Dreschflegel schwebten aber überseinem Kopfe, die Heu- und Ofengabeln rückten ihm aufden Leib, und der ganze Haufe schrie: Zurück! Hier halfnun keine Kriegslist und kein snristischer Pfiff; man mußtesich also zum Rückzuge bequemen. Der Advokat, demWeg und Versänmniß dennoch bezahlt werden mußten,that das gern; sein Reisegefährte aber glühte vor Wnthund lechzte nach Rache.
M" freute sich, daß die Sache dießmal so gut abge-laufcn war; doch beunruhigte ihn die Furcht vor künftigenähnlichen Vorfällen. Er brauchte sein Gesinde nöthiger,als es täglich auf die Wache ziehen zu lassen, und ward