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Leibes- und. Seelcnwohl brauchen wolle , keine weiternHindernisse in den Weg legen.
Diesem Briefe war ein weitlänftiger Entwurf zu einem,zwischen ihm und Ulrikens Großeltern abznschlicßcndengerichtlichen Kontrakte beigefügt. In demselben lief dieHauptsache dahin auS, daß ihm das Mädchen, sobald eres verlange, zu Bewerkstcllignng seines christlichen Vor-habens überlassen und von den Großeltern ein Reversausgestellt werden solle, durch den sie allen Widersprüchenauf immer und ewig entsagten.
Von diesem listigen Plane versprach er sich den gutenErfolg, daß man die schöne Gelegenheit, aller Erzichnngs-kosten in Zukunft übcrhobcn zu sepn, mit beiden Händenergreifen würde. Allein er hatte sich geirrt. M" ant-wortete ihnr: „Sic haben sich über Ulriken durchaus kei-ner väterliche» Gewalt anznmaße». Diese würden Sieblos durch ein Ehcbündniß mit der Mutter erlangt haben,welches nun aber unmöglich geworden ist. Zwar wärenoch der Weg der Legitimation übrig: allein auch diesemuß ich ans gewissen Ursachen, die Ihrem Gewissen be-kannt scvn werden, nun gänzlich verbitten. Ich und meineFrau sind bereit, allen Ansprüchen an Sic, in Rücksichtdes Kindes, zu entsage». Dicß ist aber auch der einzigeRevers, zu dem wir erbötig sind." —
Dieser Abfertigung ungeachtet, verfolgte der Oberstlicu-tcnant seinen Plan nncrmüdet. Er schrieb Briefe überBriefe, die lauter Gottesfurcht athmcten und mit unzäh-ligen biblischen Stellen dnrchflochten waren. Man ließihn aber vergebens auf Antwort lauern.
Unterdessen war er geschäftig, Verse zu schmieden,welche ohne Zweifel unter die schlechtesten gehören, wozujemals die Liebe, die viele poetischen Sünden auf ihrem