Sechzehntes Kapitel.
ES trirr eine neue Perion auf, die alles vollends aufklartund inS Ncine bringr.
Die Itcisenden kamen wohlbehalten bei der Königin anund wurden mit lautem Jubel empfangen. Unter dembunten Getümmel, das ihnen cntgcgcnwallte, ragte derstolze Wuchs einer fremden Dame hervor, welche sich so-gleich den beiden Liebenden näherte und sic mit einer feier-lichen Anrede bewillkommte.
Sie sey, Hub sic an, eine Fee und die erklärte Be-schützerin aller, von dem guten Genius Verstand gestifte-ten Ehen. Mit den leichtsinnigen Bündnissen des Schön-heitsjägers Kupido und den wuchcrhastcn Kuppeleien desalten Geldmaklers Plutus habe sie nichts zu schaffen. DerEdelstein, welcher endlich den Knoten des feindseligen Zau-bergewcbes aufgelöst habe, sep ihr Geschenk, und dasbunte Vögelchen ihr Abgesandter gewesen. Auch die Mci-lenstiefeln und Reisewagcn habe sie besorgt, und durchihre, dem goldenen Schwerte mitgcthciltc Macht die Raub-Hexe gedemüthigct. Ueberhaupt könne man alle Ereignisse,welche die Vereinigung der beiden Liebenden befördert hät-ten, die sic aber, um den Schein der Ruhmredigkeit znvermeiden, nicht einzeln anführen wolle, auf ihre Rech-nung schreiben. Sie werde sich auch in der Folge eineigenes Vergnügen daraus machen, den Verlobte» mächtig