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ich wegen ihrer selbst gestandenen Unfähigkeit, etwas abzu-schlagcn, gerechtes Bedenken, sie in einer volkreichen Stadtzurückzulassen, wo es viel begehrliche Herren gab. Ichmiethete daher für sic ein einsames Landhaus und bestellteeinen alten weiblichen Drachen zur Hüterin meines Ehe-schatzes.
Beim Abschiede sagt' ich: „Lebe wohl, gutes Röschen,und versprich mir Eins!" —
„Was denn, bester Mann?" —
„Versprich mir, die einzige Splbe Nein, wie ein Pa-pagei oder Staarmäßchcn, auswendig zu lernen und siejeder Mannsperson, die dich um irgend etwas anrcdet,«ntgegcnzurufen." —
„Ich denke Wunder, was du von mir verlangen wirst!Das will ich wohl thun." —
„Willst du wirklich? Nun so bleibst du auch gewiß meinliebes, treues Weib; denn in diesem Wörtchen ist ein be-währtes Kcrnmittcl gegen alle Versuchungen, wie in einerNuß, verschlossen. Laß mich einmal hören! Wie willstdu sagen?" —
„Nein, nein, nein!" —
„Recht so, schönes Papchcn! Lebe wohl!"
Ich warf mich nun ohne Sorgen in den Wagen undbadete mich gesund. Daß ich indessen kein Briefchen vonmeiner Frau erhielt, befremdete mich nicht; denn ich wußte,daß sie und die Schrcibfcder wenig mit einander bekanntwaren.
Ungefähr auf dem halben Wege meiner Rückreise speist'ich in einer ansehnlichen Stadt an einer Wirthstafcl. Siewar mit vielen lustigen Gästen besetzt, die allerlei Anek-dötchen erzählten.
Unter andern fing Einer an: Vor kurzem hat sich auch