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Klopfe gehabt hatten, vor den Augen meines Geistes vor-bei ; doch schlug ich die warnende Erscheinung dieser bösenEngel in den Wind. Ihr wäret alle, rief ich ihnen zu,durch die Schule großer Städte gelaufen, hattet dort Jn-triken und andere schlimme Knuste gelernt und eure Her-zen verdorben! Ich will eine Tochter der Natur, ei» un-schuldiges Landmädchc» heirathcn, das mir an Lebensfreu-den so viel ersetzen wird, als ihr mir geraubt habt! —
Hierauf durchzog ich das Land, um ein Mädchen nachmeinem Herzen zu suchen. Ich durchstöberte Pachtcrwoh-nungcn und Pfarrhäuser, und fand endlich tu einem derletzter» eine jnnge, blühende Dirne, die mir zu Tisch undzu Bette sehr brauchbar schien. Sic war übrigens eindummes, blödes Gänschen, das seine ganze Bcredtsamkeitauf Ja und Nein beschränkte.
Eine solche gute, einfältige Frau wollt' ich haben. Ichwarb daher um die Hand der schönen Pfarrcrstochter undbekam keinen Korb.
Im Flittcrjahr der Ehe hatt' ich alle Ursache, mit mei-nem trauten Röschen vollkommen zufrieden zu scyu. Siewar eine treffliche Wirthiu und dabei ein frommes Ja-weibchcn, das keinen Widerspruch kannte. Eben so wenigwußte sic vom Bestreben, andern Männern zu gefallen,und ärgerte sich baß, wenn junge Herren sic auf der Pro-menade mit Glasaugen begafften. Zwar eifern auch mancheErzkokettcn darüber; doch gewiß nur diejenigen, mit denencs irgend ein Häkchen hat, daß sie entweder häßlich sindoder zu altern beginnen. Aber aus diesem Grunde dursteNöSchen -ie kritische» Untersuchungen der Ferngläser nichtscheuen; denn sie hatte noch kaum ihren slebenzchnten Som-mer erlebt, und blühte so lieblich wie die Blume, deren