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daß er mir eine Hauptmannsstellc bei einem neu errichte-ten Regiments versprach.
Ich hatte nun auch, da ich mich vor Schergen und Hä-schern nicht mehr fürchten durste, mein Eremitenlcbcn ver-lassen und verschiedener braver Männer Bekanntschaft ge-macht. Den Umgang mit Weibern floh ich wie ein ge-branntes Kind das Feuer. Dennoch verstrickte mich meinUnstern bald wieder in gesellschaftliche Verbindungen miteinigen, die überdicß nicht zur beliebtesten Gattung gehör-ten. Es waren — Gott steh' uns bei! — gelehrte Wei-ber. Sie wußten am Schnürchen herznsagen, wie die grie-chischen und römischen Leckermäuler ihre Speisen bereitenließen, konnten aber selbst keine deutsche Wassersuppe ko-chen. Daher machten sie ihren armen Männern täglichdurch Wiederholung der anlockende» Küchenzettel jener al-ten. Schwelger den Mund wässrig, und setzten ihnen als-dann verpfuschte und ungenießbare Schüsseln vor. Erhiel-te» sie vollends gerade um die Zeit, wenn die Küche be-stellt werden sollte, ein wichtiges Buch, das augenblicklichverschlungen werden mußte, so bekamen die armen Kreuz-träger gar nichts zu essen.
Belobte Damen waren Mitglieder einer gelehrten, wö-chentlich ein Mal znsammcnkommenden Franenzimmcrgc-sellschaft, und sprachen von dem Philosophier», Moralisiren,Kritischen und Deklamircn dieser -Haubcn-Societät mit sol-cher Wichtigkeit, daß cs dem größten Sauertopf unmög-lich geworden wäre, ernsthaft dabei zu bleiben. Ich konntemich wenigstens nicht enthalten, ihnen einige Mal in'sGesicht zu lachen. Dicß nahmen sie natürlich übel; ichsuchte sie jedoch wieder zu besänftigen, und cs gelang mir.Da ich mir aber nachher in verschiedenen Gesellschaftenbeißende Spöttereien über jenen hochgelahrten Klubb er-laubt hatte, und dieses Kapitalverbrechen meinen Frenn-