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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
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ängstigten ihn durch ihr Galimathias so lange, bis er end-lich meine Acchthcit in einem förmlichen Prozesse bestrei-ten ließ.

Falsche Zeugen waren spottwohlfcil zu haben; denn dieVerwandten meiner Amme, liederliche Ohnchoscn, denenviel daran lag, ihr Vctterchen emporzubringcn, erbotensich für ein bloßes Trinkgeld zu körperlichen Ei.den bei of-fenen Thüren und Fenstern. Das Weib, welches michehmals ans Findelhaus getragen hatte, und das mich jetzt,um nicht wieder als eine Betrügerin erkannt und bestraftzu werden, hätte vertheidigcn müssen, lebte nicht mehr.So war' cs also wahrscheinlich der Bosheit gelungen,mich von allen Menschen Verlaßnen zum zweiten Malaus dem Hause meines Vaters zu drängen, wenn ihmnicht noch zu rechter Zeit mein Schutzgeist die Augen ge-öffnet hätte.

Meine Stiefmutter und der junge Kriegsmann warenin ihrem sträflichen Umgänge so sicher geworden, daß sienicht die geringste Vorsicht mehr beobachteten und endlicheinmal von meinem Vater ertappt wurden. Jetzt fiel ihmplötzlich die Nebelkappe vom Gesicht. Er klagte sein Haus-kreuz redlichen Freunden. Sic riethen ihm, sich von dergiftigen Natter scheiden zu lassen. Er that es, und alleKabale» weiblicher Rachsucht hörten gegen mich auf.

Die dritte Scene meines Märtprthums war kürzer undetwas lustiger.

Mein Vater und zwei andere Kauflcute unterhielteneinen gemeinschaftlichen Lehrer. Wir Kinder kamen täg-lich bei ihm zusammen, lernten wenig und lärmten viel.Ein Mitglied dieser kleinen Schule und meine zärtlichsteFreundin war Nanny, ein hübsches, aber erzloses Mäd-chen von eilf Jahren. Ich, ungefähr zwölf Monden äl-