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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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soll; denn ich kann nicht damit über den Zaun und durchDorne» und Hecken/'

Nein, das geht nicht;" versetzte der Gauner:Dochwill ich euch helfen und den Rappen so lange halten, bisihr wieder kommt. Ihr müßt mir alsdann aber auch ei-nige Kreuzer schenken."

Das soll geschehn!" sprach der Schultheiß. Hieraussprang er von seinem Gaul, übergab ihn dem Ausgewan-derten und lief hastig waldein.

Der Ritter von der traurigen Gestalt hatte den unvor-sichtigen Bauermeistcr kaum aus den Augen verloren, sorief er lachend:

Wer harte gedacht, einen muthigen RappenMit Sattel und Zeug noch so leicht zu erschnappen!"Drauf holt' er da6 Bündel und warf sich aulS Nos;,lind sauste davon, wie ein Pfeil vom Geschoß.

Athcmlos hatte Caspar indessen der schelmischen Lügenachgesctzt und sich in den Dickichten des Waldes die Klei-der vom Leibe gerissen. Dieser fruchtlosen Dicbsjagd end-lich müde, begab er sich auf den Rückweg und war höchstverdrießlich, daß er nun nach so vielen erlittenen Einbußendem Hüter seines Rosses noch ein Trinkgeld geben sollte.Mit diesen Grillen kam er an den Platz, wo er vor zweiStunden abgcstiegen war.

Da stand kein Näppchen mehr.Was soll das Ding be-deuten?"

Brummt er in seinen Bart und war nach allen Seiten.

Er reckt den HaiS, tritt auf die Zeh'n

Und ruft:Wo send Ihr nut dem Pferde?"

Das Echo hilft ihm schrei'»; doch Niemand läßt sich sehn,Und zornig stampfet er die Erde.