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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Durch mich- Zwar bin ich niemals gewohnt gewe-sen , Botendienste zu thun, sondern hielt mir sonst selbstLastthiere genug, die mir alles in die Hand reichen muß-ten; dennoch könnt' ich mich, aus Freundschaft für cuernMann, wohl entschließen, ein Bündel miizunchmen, wennihr etwa ein bischen Geld und Kleider für ihn zusammcn-suchen wolltet."

Ach, das will ich von Grund der Seele gern! Ihrgeht also ins Paradies zurück?"

Allerdings. In drei Tagen bin ich wieder dort."

Frau ElSbrth packt nun schnell die FcicrtagSgcwändcrDes stl'gen Mannes ein, und stopsct voll und dichtMit blinkenden Dukaten, deren RänderKein Manschet gabt, ein Ventelchen, und spricht:

Das ganze Bündel tragt, bei eurer EugclSpflicht,

Dem guten Martin l>iu, zu Lindrung seiner Dualen,

Und grüßet ihn neu mir zu tausend, tausend Malen."Gut," sagt der Emigrant:es wird gewiß bestellt;

Doch gebt auch Botenlohn und ein paar Thalcr Geld,

Um an dem HimmelSthvr Arcise zu bezahlen."

Sie reicht ihm ohne Widcrwort,

Was er perlangt, und er eilt fort.

Kurz nachher kam Herr Caspar, der Schultheiß, vomFelde zurück, und seine Frau Gemahlin erzählt' ihm denVorfall.

O du blitzdumme Gans!" rief er zornig:Da hastdu dich wieder einmal.recht übertölpeln lassen. Das magmir ein schöner Paradiesvogel gewesen sepn! Wo lief derBetrüger hin?"

Frau Elsbcth beschrieb die Gegend, und der Dorfrichtergebot seinem Knecht: