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Juliane ward roth und ihr Vater blaß. Er zog ge-schwind den Edelmann bei Seite und raunt' ihm ins Ohr:„Sie thun mir doch wohl den Gefallen, und nöthigen Hor-sten nicht zum Absteigen?"
„Lange nöthigen will ich ihn nichtversetzte Willow:„ein Ehrenwort muß ich ihm aber gönnen." —
Indessen kam der Reiter immer naher und begrüßteschon die Gesellschaft.
„Willkommen im Grünen!" rief ihm der Edelmann zu:„Sie machen's recht, Horst, daß Sic einmal die leidigeHypochondrie, die sich euch Stuhlsißern wie eine Klette anden Hals hängt, durch einen tüchtigen Trab von sich ab-schüttcln. Wollen Sic nicht unserm Fischfang ein wenigZusehen?" —
„Wenn Sie erlauben;" — sprach der Secrctair, undsprang vom Pferde.
Feßler zog dem Edelmann ein schiefes Gesicht und kehrteHorsten den Rücken.
Der feine, junge Mann nahm von diesem unschicklichenBetragen keine Notiz, sondern nahte sich dem Jscgrimmmit unbefangener Höflichkeit und bahnte sich einen Wegzu seiner Gunst, indem er ihm von dem glücklichen Aus-gang eines bösen und schon verloren geachteten Prozessesdie erste Nachricht gab.
Feßlers umwölkte Stirn klärte sich jetzt plötzlich auf.Er rief seine Tochter herbei, stellte ihr Horsten als denUebcrbringcr einer sehr angenehmen Botschaft vor, mischtesich dann wieder unter das fröhliche Gewimmel am Uferdes Teichs, und schielte nur dann und wann nach denLiebenden, die viel mit einander zu sprechen hatten.
Auf einmal erscholl ein Jubelgeschrei: „Ha, welch einKrebs! Der Großvater aller Krebse!" — Alles drängte