sich hin, den merkwürdigen Gefangenen ;u sehen. Julchenund ihr Freund waren nicht die Letzten.
Sie erstaunten über die seltene Größe des alten Kna-llen, den man aus einer Stcinklust, die er vielleicht einhalbes Jahrhundert ruhig bewohnte, so eben hcrvorgezo-gcn hatte. Die muthwillige Juliane konnte sich nicht ent-halten, seinen rothcn Panzer zu berühren. Der Niese lagein Weilchen wie todt. Plötzlich aber öffnet' er seine mäch-tigen Schccrcn und schnapp! war ein Finger des unbe-hutsamen Mädchens gefangen.
Man denke sich das Zetergeschrei; denn der Grobianverstand keinen Spaß, sondern kuipp tüchtig zu. Horst wollteseine Geliebte retten; doch er nahte sich kaum, so hattesich auch schon die zweite Schccre seines Zeigefingers be-mächtigt.
Diese lustige Begebenheit verursachte natürlich ein er-schütterndes Gelächter. „O du ehrlicher Krebs!" rief Wil-lst» : „du machst »ns einen königlichen Spaß und siehstselbst so ernsthaft dabei aus, als ob du die Leutchen ver-lobtest und den Segen über sie sprächst! Herbei, Feßler,und lerne von ihm, was du zu thun hast!" —
Der Alte kam ängstlich getrippelt und gab sich viel Mühe,die ihm mißfällige Paarung zu zerstöre» und den unbe-rufenen Kuppler loszurcißcn. Dieser aber wich und wanktenicht. „Ich wollte," sprach Willow: „dag er noch eineScheere hätte, um dich so lange fcstzuhalten, bis du Jasagtest!" —
'Die ganze Gesellschaft stürmte jetzt in den Alten, dasgute Werk des Krebses durch seine Zustimmung zu krönen.Uebcrtäubt durch dieses Geschrei, rief er endlich halb la-chend, halb zürnend; „Ei, wären sie jetzt mir erst wieder