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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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sich hin, den merkwürdigen Gefangenen ;u sehen. Julchenund ihr Freund waren nicht die Letzten.

Sie erstaunten über die seltene Größe des alten Kna-llen, den man aus einer Stcinklust, die er vielleicht einhalbes Jahrhundert ruhig bewohnte, so eben hcrvorgezo-gcn hatte. Die muthwillige Juliane konnte sich nicht ent-halten, seinen rothcn Panzer zu berühren. Der Niese lagein Weilchen wie todt. Plötzlich aber öffnet' er seine mäch-tigen Schccrcn und schnapp! war ein Finger des unbe-hutsamen Mädchens gefangen.

Man denke sich das Zetergeschrei; denn der Grobianverstand keinen Spaß, sondern kuipp tüchtig zu. Horst wollteseine Geliebte retten; doch er nahte sich kaum, so hattesich auch schon die zweite Schccre seines Zeigefingers be-mächtigt.

Diese lustige Begebenheit verursachte natürlich ein er-schütterndes Gelächter.O du ehrlicher Krebs!" rief Wil-lst» :du machst »ns einen königlichen Spaß und siehstselbst so ernsthaft dabei aus, als ob du die Leutchen ver-lobtest und den Segen über sie sprächst! Herbei, Feßler,und lerne von ihm, was du zu thun hast!"

Der Alte kam ängstlich getrippelt und gab sich viel Mühe,die ihm mißfällige Paarung zu zerstöre» und den unbe-rufenen Kuppler loszurcißcn. Dieser aber wich und wanktenicht.Ich wollte," sprach Willow:dag er noch eineScheere hätte, um dich so lange fcstzuhalten, bis du Jasagtest!"

'Die ganze Gesellschaft stürmte jetzt in den Alten, dasgute Werk des Krebses durch seine Zustimmung zu krönen.Uebcrtäubt durch dieses Geschrei, rief er endlich halb la-chend, halb zürnend;Ei, wären sie jetzt mir erst wieder