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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
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Nicht Lied am Ende. I» deinem Hause werden dieKlagelieder nun erst recht angehen. Deine Tochter wirdsich die Augen auswcinen."

Mein geringster Kummer. Wenn ein Frauenzimmerweint, verdient es deßwcgcn gerade so viel Mitleid, alseine Gans, weil sie barfuß geht."

Schäme dich, Alter! Doch diese Harte ist dir nichtnatürlich; du erkünstelst sie blos, um mir die Rolle, dieich übernahm, ein wenig schwer zu machen. Hör' auf,mich zu necken und sprich zu meiner Brautwerbung einkurzes, ehrliches Ja!"

O bis dahin ist noch ein langer Weg voll Bedenklich-keiten!"

Was willst du dir den Kopf mit unnützen Grübeleienzerbrechen? Ich bin ein ehrlicher Mann, in dessen Herzenkein Falsch ist, und wollte mir eher die Znng' abschneiden,als dich zu einem Schritt überreden, den ich nicht für guthielte. Schlag' ein!"

Lassen Sie mir noch Zeit! Aufgeschoben ist nicht auf-gehoben."

Es sagt aber auch ein Sprüchwort: Man muß dasEisen schmieden, wcnn's warm ist. Doch ich will vorder Hand zufrieden sepn und dich jetzt nicht länger trillcn.Wir müssen »ns ohnedem spudcn, wenn wir zu einer klei-nen Fischerei, die ich zum Vergnügen der Gesellschaft an-gcordnet habe, nicht zu spät kommen wollen."

Sie eilten an den Teich, der neben der Landstraße lag,und die Netze wurden ausgeworfen. Nachdem man einigeZüge gcthan hatte, rief plötzlich der Edelmann:Seht,was kommt denn da für ein Stadtherrchcn auf uns zuge-rittcn? Wenn ich nicht halb blind bin, so ist es der Sc-cretair Horst!"