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als ein benachbarter Landcdelmann, Herr von Willow, derein vertranter Freund von Horsts verstorbenem Vater ge-wesen war und auch gegen den Sohn sehr freundschaft-lich dachte. Vorzüglich aber versprach der Umstand, daßer über Feßlern, mit dem er seit vielen Jahren bekannt war,mehr als hundert andere Menschen vermochte, einen glück-liche» Erfolg.
Der alte, biedcrhcrzigc Ritter vernahm kaum, wo seinenjungen Freund der Schuh drückte, so versprach er ihm auchmit einem kräftigen Handschlage, wider den alten Drachenewie er den Kapitalisten nannte) zu Felde zu ziehen.
In dieser Absicht ließ er kurz nachher ihn und seineTochter zu sich einladcn. Feßler nahm sich die Freiheit,den Bedienten zu fragen: „Ob etwa der Sccrctair Horstvon der Partie seyn würde?" — Nach erhaltener ver-neinender Antwort versprach er, zu kommen.
Die Gesellschaft bestand aus einigen benachbarten Fa-milien, und der gefürchtete Mann war wirklich nicht da.Dieß setzte den alten Argus, der sich mit Julianen richtigcingcsnndcn hatte, in ziemlich gute Laune, und er zechtetapfer.
Nach der Tafel zog ihn der Edelmann in ein Neben-zimmer.
„Hör', Alter, du hast eine Tochter — —"
„Leider! Mannbare Mädchen und Glaswerk sind zer-brechliche Sachen." —
„Die Tugend eines so guten Kindes doch nicht?" —
„Den Baum erkennt man an seinen Fruchten, und diesesind bei dem Bäumchen, das ich so sorgsam gepflegt undgewartet habe, eben nicht die besten." —
„Wie so?" -