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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Bedienter in den Weg, der mit herzlichem Bedauern ver-sicherte:Sein Herr scy nicht zu Hause."

Hat sein Herr mehr als einen Kopf?" fragte Kyau.

Der Bediente lächelte verlegen und sagte:Er wisse nurvon Einem."

Oder nimmt er den bisweilen nicht mit, wenn erausgeht?"

Der Diener grinste und blieb die Antwort schuldig.

Nun eins von beiden muß seyu. Wir sahn einen Kopf,-der seinem Herrn gehörte, mit unfern gesunden Augenam Fenster. Kommt, Brüder, laßt uns das Ding un-tersuchen !"

Sic rückten nun, ohne sich durch den ausgcschicktcn Plänk-ler abhaltcn zu lassen, weiter vor und mit starken Schrit-ten in des Edelmanns Zimmer, das seine ängstliche Eilfer-tigkeit zu verriegeln vergesse» hatte. Es war leer; dochhörten sic eine Thur, die innerhalb weiter führte, zuwcr-fen. Husch hinter drein. Wieder ein ödes Gemach, undwieder eine zugcschlagene Thür. Auch hier wollten siedurch; aber Schloß und Riegel hielten sie auf.

Hollah! riefen sie und donnerten an. Niemand rührtesich. Sie donnerten wieder und horchten. Alles bliebtodtcnstill. So forderten sie wohl eine Viertelstunde langdie Festung vergebens auf, und beschlossen endlich, sie mitSturm cinzunchmcn.

Ein Paar tüchtige Fußstöße öffneten ihnen jetzt ein Spcisc-gewölbe, wo sie zwar allerlei todtc Thierc, aber keinenlebendigen Menschen erblickten. Unter den aufgehangenenLeichen zeichnete sich besonders ein frisch geschlachtetes Schweinaus, das ihnen den Rücken zukehrtc. Sic bewundertendessen außerordentliche Größe, besahen es von allen Sei-