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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
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ten, und entdeckten endlich mit Erstaunen in seinem Bauche

den Mann, den sie suchte».

Er schimpfte gewaltig, als sie ihn unter lautem Jubelaus seiner blusigen Höhle hcrvorzogcn.Gott bewahruns," sagt' er unter andern:Gott bewahr' uns vor euchSoldaten! Ihr schont weder Alt noch Jung!"

Ja, Freundchen," fiel Kpau ein :davon kannst duein Liedchen singen. Denn du hast freilich jetzt selbst er-fahren, daß wir das Kind im Mnttcrleibe nicht verschonen."

3 .

In Auerbachs Hofe z» Leipzig umzingelten einige lustigeDamen den Baron und verlangten von ihm eine Messe.Er log sich mit dem Vergeben dringender Geschäfte ausihrem Zirkel, mußte jedoch versprechen, des folgenden Ta-ges wieder zu kommen.

Allein er kam nicht. Desto richtiger hatten sich die Da-men eingestellt. Sie warteten lange mit Ungeduld. End-lich schickten sic sogar «weil sic über das Kapitel von Ge-schenken eben nicht delikat dachten) in seine Wohnung undließen ihn vorladen.

Vom Kopf bis zum Fuß cingemantclt, erschien er erstnach der dritten Sendung. Die Damen empfingen ihnmit Händeklatschen, und zeigten ihm allerlei ansgewähltcBijouterien, die er für sic bezahlen sollte.

Wie war' ich das im Stande?" rief er:Ich binein armer, nackender Mensch!"

Mit diesen Worten wollt' er entweichen. Zwanzig zarteHändchen erhaschten ihn aber beim Mantel. Geschwindließ er, wie weiland Joseph, den Mantel fahren und stand

o Schrecken! mit nacktem Oberleibe da.