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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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waren, einen harten Thaler auf Kohlen, und drückt' ihnso heiß, daß er beinah einen dicken, wildslederncn Hand-schuh dnrchbranntc, dem hcrbeigcrufcnen Gasthaltcr mitden Worten in die Hand:Hier nehmt, was euch ge-bührt !"

Das Täßchen des starken Geistes empfand kaum die höl-lische Glut, so ward er auf einmal kinderschwach. Erschnitt ein jämmerliches Fratzengesicht, warf die Münzezur Erde, stürzte Hals über Kopf aus dem Zimmer undschrie wie ein Waldcscl:Flicht, ihr Leute flieht! DerTeufel ist da!"

Kyau hatte bereits den völligen Betrag der Rechnungauf dem Tisch aufgezählt, und eilte nun zu seinem Pferde.Sein Weg dahin glich dem einsamen Gang durch einTodtengewölbe; denn alles war gcflohn. Er rief laut nachWirth und Wirthin, Küpcr und Hausknecht; sie schenktenihm aber sammt und sonders den Abschied. Er hatte je-doch, wie er nachher mit Vergnügen erfuhr, dem starkenGeiste wirklich so viel Lebcnsbcffcrung eingesengt und ge-brannt, daß seine Kreide von nun an nur einfach schrieb.

4.

Kyau und einige andere Offiziers machten eine» Aus-flug auf's Land, um einen kargen Eoelmann hcimznsnchen,der für's Leben gern bei seinen Stadtsrennden schmaußte,ohne jemals an die geringste Gcgcnbcwirthung zu denken.Als sie unangemeldet in den Burghof dieses geizige» Rit-ters hineinsprengtcn, fuhr er schnell mit dem Kopf zumFenster heraus, und noch schneller wieder zurück. Sic be-merkte» das, und stiefelten desto rascher die Treppe hinauf.Doch schon auf der Mitte derselben stellte sich ihnen ein