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waren, einen harten Thaler auf Kohlen, und drückt' ihnso heiß, daß er beinah einen dicken, wildslederncn Hand-schuh dnrchbranntc, dem hcrbeigcrufcnen Gasthaltcr mitden Worten in die Hand: „Hier nehmt, was euch ge-bührt !" —
Das Täßchen des starken Geistes empfand kaum die höl-lische Glut, so ward er auf einmal kinderschwach. Erschnitt ein jämmerliches Fratzengesicht, warf die Münzezur Erde, stürzte Hals über Kopf aus dem Zimmer undschrie wie ein Waldcscl: „Flicht, ihr Leute flieht! DerTeufel ist da!" —
Kyau hatte bereits den völligen Betrag der Rechnungauf dem Tisch aufgezählt, und eilte nun zu seinem Pferde.Sein Weg dahin glich dem einsamen Gang durch einTodtengewölbe; denn alles war gcflohn. Er rief laut nachWirth und Wirthin, Küpcr und Hausknecht; sie schenktenihm aber sammt und sonders den Abschied. Er hatte je-doch, wie er nachher mit Vergnügen erfuhr, dem starkenGeiste wirklich so viel Lebcnsbcffcrung eingesengt und ge-brannt, daß seine Kreide von nun an nur einfach schrieb.
4.
Kyau und einige andere Offiziers machten eine» Aus-flug auf's Land, um einen kargen Eoelmann hcimznsnchen,der für's Leben gern bei seinen Stadtsrennden schmaußte,ohne jemals an die geringste Gcgcnbcwirthung zu denken.Als sie unangemeldet in den Burghof dieses geizige» Rit-ters hineinsprengtcn, fuhr er schnell mit dem Kopf zumFenster heraus, und noch schneller wieder zurück. Sic be-merkte» das, und stiefelten desto rascher die Treppe hinauf.Doch schon auf der Mitte derselben stellte sich ihnen ein