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Nacht wird er gewiß einen seiner schwarzen Zahlmeisterzu sich kommen lassen und morgen die Rechnung berichti-gen wollen: ich rath'ihm aber, mein Lieber, als ein wah-rer guter Freund —"
„Der Himmel bewahre mich! Ich mag keinen Pfennig.Wäre nur der Unhold schon aus meinem Hause. Ichbitte, bitte, weck' er ihn, sag' er ihm —"
„Nein, Herr, da ist mir mein Genick zu lieb; denn dasbrach' er mir wie einen Pfcifcnsticl, wenn ich ihn imSchlaf oder in seiner Gcldmäkclci mit Raben und Katzenstörte." —
„Was soll ich aber in aller Welt anfangen?" —
„Jetzt ruhig, und morgen, wenn die Rechnung wiederzur Sprache kommt, fein höflich scpu. Das ist der besteRath, den ich ihm geben kann, und so wird auch allesrecht gut gehen. Schlaf' er wohl!" —
Kyaus Diener wollte jetzt sein Bett suchen ; allein derWirth, den die Furcht auf seinem Stuhl angcnagelt hatte,hielt ihn flehend mit beiden Händen zurück, und versprachihm einen Spcciesthalcr und eine Flasche Wein, wenn erdiese Nacht über bei ihm bliebe. Der Schalksknccht ließsich das unter der Bedingung gefallen, daß dieses doppelteVersprechen auf der Stelle erfüllt würde.
Das Geld ward augenblicklich erlegt, weil cs ohne diegeringste Bewegung vom Platze nur aus dem Beutel ge-nommen werden durfte; die Hcrbeischaffung des WeinSaber war mit größcrn Schwierigkeiten verbunden. Ermußte erst aus dem Keller geholt werden, uud der Wirth,der diesen Umstand nicht überlegt hatte, erklärte, daß ihnsechs Pferde dahin nicht bringen sollten. Er erbot sich,den dreifachen Werth der versprochenen Flasche baar zubezahlen; allein der Reitknecht, dem die Angst des Hasen-