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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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lich befürchten, daß er mir einmal wie einer Taube denHals umdrcht."

Ist er so ein Wüthrich? Wer sah' ihm das an?"

Er gibt sich für einen Osficier aus; das mag er wohlaber in der That so wenig sepn, als die Schlang' imParadiese eine wirkliche Schlange war. Ich habe soschreckliche Dinge von ihm gcsehn, daß sich alle meineHaare wie Jgclsstachcln emporsträubtcn."

Des Wirths Troddelmütze fing an, sich zu heben.

O wie manchen ehrlichen Gastwirth (denn diesemSchlag von Menschen ist er gar nicht grün) hat er schonin jene Welt befördert! Ich will nur ein einziges Beispielanführcn. Vor ungefähr einem Jahre hielt er sich auchetwas lang in einem Gasthof auf und wollte bei der Ab-reise die Zeche im Contobuche stehen lassen. Er hatte da-mals alle Taschen voll Geld und that es blos, um dieHöflichkeit des Wirths zu prüfen. Dieser war lcdoch ei»Grobian und macht' es uns eben so, wie er, mein Lieber!Das bekam ihm aber sehr übel; denn am andern Morgenlag er mausctodt im Bette, und die Zunge hing ihm weitaus dem Mund heraus. Mein schrecklicher Herr warf eineHand voll Dukaten auf die Leiche, und wir sprengten vondannen."

Gott sep mir gnädig!"

Bisweilen hat er wirklich kein Geld, wie das wohlauch heute der Fall ist; che man sich's aber versieht,kommt ei» Rabe durch's Fenster geflogen, oder ei» kohl-pechschwarzer Kater setzt sich auf seine Achsel, und dannist er auf ciumal wieder so reich, wie der große Mogul.Wen er aber mit solchem Gelbe bezahlt, der wird übelbezahlt. Das geringste Unglück ist, daß cs sich gleich nachdem Empfang in Kohlen und Asche verwandelt. Diese