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zerstreut, und verlor einen Dukaten nach dem andern.Er war darüber verdrießlich und klagte die unschuldigenSänger des Parks, denen er kurz vorher mit Beifall ge-schmeichelt hatte, und die Urheber seines Unglücks an. Essey kein Wunder, sprach er, daß er Fehler auf Fehlermache; denn man könne ja vor dem lästigen Gezwitscherder Vögel seine Gedanken nicht beisammen behalten-
„Diese Klage wiederholt' er oft; und als daS Glücksortfuhr, ihm den Rücken zu kehren, befahl er seinen Be-dienten, sic sollten die unerträglichen Schreier auf denBäumen durch Steinwürfe verscheuchen. Sogleich beganndas Bombardement, und ward so lange fortgesetzt, bisweit und breit kein Vogel mehr zu hören und zu sehenwar." —
„Aus dieser Geschichte können Ew. Hoheit beurtheilen,"— schloß der Papagei — „wie hoch die Vögel von denMenschen geachtet werden." —
Sagt mir doch, — fragte jetzt ein Guckguck — befandsich denn unter den Waldsängern, die damals mit so gro-bem Undanke belohnt wurden, einer von meinem Ge-schlechte? —
„Ich kann mich nicht erinnern;" antwortete der Papa-gei: „doch cs ist wohl möglich."
Meint Ihr? — versetzte der Guckguck höhnisch: Ich be-haupte das Gcgcntheil!
„Warum das," erwiederte Papchen: „Denkt ihr etwa,man hätte vor Eurem Herrn Vetter mehr Respekt ge-habt?" —
Ei wohl, rief der Guckguck, wenn er ein Solo gesungenhätte! Denn unser a»muthiger7 taktfester Gesang machtniemanden den Kopf schwindelig und muß allen Menschengefallen. —