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Hcrr Simpel hob auf dicß ErmahnenEin wenig seine Vnndessahncn,
Eie sanken aber bald zurück;
Denn plötzlich sah er mit scheuem BlickDen Statthalter über den grünen PlanEilfertig schreiten und sich ihm nah'».Der Graue sprach sein Leben langNicht gern mir Herrn von solchem Rang,Und jetzt, sich böser Dinge bewußt,
Hatt' er dazu noch minder Lust:
Drum trabt' er, so geschwind er konnte,Weit hinter seines Häufleins Fronte.
Der Statthalter kam indessen immer näher und redetemit lauter Stimme den grauen Bund folgender Maßenan: „Liebe Mitbürger, ihr wandelt einen gefährlichenWeg, der euch, wenn ihr nicht bald umkehrt, ins Ver-derben führen wird. Habt ihr euch noch nicht eines Bes-sern besonnen? Besteht ihr noch darauf, dem rechtmäßigenThronerben den schuldigen Gehorsam zu versagen und ee-nen andern König zu begehren?"
Ja! rief hundcrtstimmig der Bund: Herr Simpel seyKönig!
„Sinnlose Rebellen!" zürnte der Statthalter: „Glaubtihr, nur befehlen zu dürfen? — Seht ihr nicht hinter mirdie Edelsten des Reichs, und eine Menge redlicher Bür-ger, die sammt und sonders entschlossen sind, ihre Treuegegen das Königliche Haus mit ihrem Blute zu versiegeln?— Widersetzt euch nicht länger der alten, schönen Ord-nung, Ihr erregt sonst einen bürgerlichen Krieg, in wel-chem ihr wohl keine Lorbeern eincrntcn mochtet. Die ta-pfersten Helden des Landes, der Tiger, der Bär, derWolf und mehrere solche muthige Streiter, stehen gegeneuch zum Kampfe gerüstet. Jeder von ihnen nimmt es