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sie sammelten sich von allen Seiten, um dem verbrüdertenSchwarzrock gegen den schneeweißen Staubmann beizuste-hen. In keilförmiger Schlachtordnung rückten sie an; Ju-lius stellte sich an ihre Spitze, bemächtigte sich des Puder-bcntels, der aus des Feindes Rocktasche hcrvorragte, undschleuderte Diesem die ganze Ladung so wohl gezielt ins Gesicht,daß er mit einer zolldicken Mehlmaske bestürzt dastand und nichtaus den Augen sehen konnte. Nun aber setzte sich auchder weiße Gcmeingeist gegen den schwarzen in Bewegung.Die vorhandenen Haarkräusler schaartcn sich zusammen,zogen vom Leder, daö heißt: sie rissen ihre Puderquastenaus den ledernen Beuteln, und griffen mit dieser Waffedie Schwarzen so tapfer an, daß sie bald einen vollstän-digen Sieg über die Farbe der feindlichen Röcke davon-trngcn. Doch hatten sie auch einigen Verlust. Einer derSchwarzen eroberte einen Beutel, steckte ihn auf einenStock, und stimmte mit seinen Kampfgcsellcn ein Sicges-lied an. Aber das gesammte Volk schlug sich — mit Aus-nahme eines kleinen Schornsteinfegers, der sich zu seinerFarbe hielt — auf die Seite der weißen Partei, und drohte,mit der vereinten Kraft eherner Fäuste über die Schwar-zen herzufallcn- Da wandten sic sich zur Flucht; dochdem Urheber des Streites und erstem Ausschläger gelangcs nicht, sich damit zu retten: er ward ergriffen, mußtedie Nacht in gefänglicher Haft znbringcn, und am Morgenvon seinem Vater mit bedeutenden Kosten ansgelösct werden.
Daß sein Willkommen zu Hause nicht erfreulich war,läßt sich denke». Er hat seitdem weislich beschlossen, nie wie-der bei Sonnenfinsternissen oder andern öffentlichen Gelegen-heiten die dunkeln Köpfe des Volks erleuchten zu wollen.
Lunabetn's sämmtl. Schr. XI. Bd.
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