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gen an und fragte nach Stand und Namen der Reisen-den. „Ich bin preußischer Soldat!" sagte Christophstolz und legte die Hand an den Säbel. „Gebt das DingHer!" riefen lachend die Bauern: „Ihr send unser Gefan-gener !" — Da half nun weder Trotz noch Bitte; er wardentwaffnet und ins Gemeindehaus des nächsten Dorfes ge-führt, wo man ihn einschloß und bewachte. Dabei be-wirthete man ihn so nachlässig und unerfreulich, daß ihmnur der wüthendste Hunger die Vorgesetzten Speisen cinnö-thigen konnte.
Zum Glück dauerte diese verdrießliche Gefangenschaftnur einige Tage. Dann bewirkte die indessen cingctre-tcne vollständige Waffenruhe seine Entlassung. Aber dasihm abgcnommene Reisegeld erhielt er nicht wieder. Ermußte sich in seine Vaterstadt zurückbcttcln, und ward,als er dort ganz abgehungert einzog, weidlich ausgclacht.Das war seiner Bequemlichkeit und Feigheit gerechter Lohn.