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ten sie ihre Frauen und Kinder mit, und die erwachsenenMädchen vergnügten sich mit allerhand Spielen. Töffeldachte: ich bin jetzt Hahn im Korbe und werde bei denjungen Schönen mein Glück machen. Die Mädchen hat-ten sich auch wirklich schon zu Gunstbezeugungen vorbe-reitet. Sic hängten ihm, als er sich dahlend in ihremKreise herumdrchtc, ein halbes Dutzend Hascnschwänzlcinunvermerkt hinten ans Kleid, und die Gassenbuben erho-ben ein Jubelgeschrei, als sie ihn mit diesen Verdienstor-den nach Hause gehen sahen.
Er nahm das schnöde Geschenk als einen höflichen Spaßauf, und ließ sich dadurch nicht abschrcckcn, den Lustgartenferner mit seiner Gegenwart zu beehren.
Als er sich eines Tages wieder dort blicken ließ, warder von den lose» Mädchen aufgefordert, ihnen die neuestenKriegsbcgcbenheitcn zu erzählen, weil er doch, wie sie sag-ten, gewiß im Geiste mitfechte, und immer die frischestenNachrichten von der Armee erhalte. Er war einfältig ge-nug, den Stich nicht zu fühlen, sondern versicherte treu-herzig, er wisse kein Wort davon. Auch mit andern Ge-schichten, die man von ihm verlangte, konnte er nicht die-nen. „Nun so will ich eine Novelle zum Besten geben,"sagte des gelehrten Cantors schelmische Tochter. Man setztesich um sie her, und sie begann:
„Ein mächtiger Löwe, der eine große Waldwüstc be-herrschte, geriet!) mit einem Gränznachbar, einem eben sogewaltigen Thierkönig, in Unfrieden und beschloß, ihn zubekriegen. Sein Feldmarschall, ein alter Bär, erhielt Be-fehl, das Kriegsheer zu versammeln und zum Einfall insReich des Feindes zu ordnen. Das soll geschehen, brummteder graue Held, und Euer tapferes Volk wird siegen. Nurdie Hasen, die verdammten feigherzigen Hasen — müssen