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7 (1847) Neue Talismane. Vacuna. Der graue König : mit sechs Stahlstichen
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Schon des folgenden Tages zeigte sich Christoph aufeinem prächtigen Schimmel und rief jedem Bekannten zu:Seht, das ist mein Dicnstpferd! Ich denke, manchen Fran-zosen damit nicderzureitcn." Gutmüthige Saalbadcrpriesen weitschweifig seinen Heldcnmuth. Andere, die denfeigen und bequeme» Burschen kannten, lächelten schweigend.

Als er aber einige Tage weidlich geprahlt, der Arzt in-dessen seine Rolle gespielt und den Schutzbriesgegen Schwer-ter und Kanonen ansgefcrtiget hatte, begab sich der Brau-meister damit auf's Nathhaus, legte ihn der Obrigkeit vor,und beklagte sehr, daß dieser ärztliche Ausspruch seinemSohne die Hände binde, das Schwert für's Vaterland zuziehen. Das bedauerte der Magistrat gleichfalls und dieSache war abgemacht.

Die muthigen Jünglinge flogen zum Kampfe. Chri-stoph hielt sich nach ihrem Abzüge einige Tage verbor-gen, um keine Spottrcden über sich zu veranlassen. DerArzt posaunte indessen von Haus zu Haus: der jungeMensch sep vor Kummer halb wahnsinnig, daß er nicht,wie seine jungen Mitbürger, zum Schwerte greifen könnte.

Nach Verlauf einer Woche schlich Christoph wiederaus seinem Versteck hervor, besuchte mit matten Schrittendie Nachbarn und klagte ihnen seine vorgebliche Noth.Man antwortete ihm hier und da: es sey allerdings sehrverdrießlich, einen so wichtigen Feldzug hinter dem Ofenmachen zu müssen.

Er hielt sich ungefähr einen Monat ganz eingezogen.Dann aber schien cs ihm, cs sep Gras genug über seineFeigheit gewachsen, und er könne die Larve der Kränklich-keit ohne Bedenken von sich werfen. Er besuchte nun wie-der einen öffentlichen Lustgarten, wo sich die angesehenstenBürger der Stadt Abends versammelten. Sonntags brach-