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7 (1847) Neue Talismane. Vacuna. Der graue König : mit sechs Stahlstichen
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sicher deutscher Bürgersmann einen Krug Bier mehr be-zahlen könnte. Aber dennoch ist mir unser Sohn zu lieb,als daß ich ihn dazu hergcbcn sollte, das fremde Volk nachHause zu Hetzen."

Nein, um Gottes willen, nein!" schrie die Mutter,und schloß ihr liebes Töffclchen in die Arme.

Ein Mann, ein Wort: du behältst ihn!" sagte der Va-ter. Wir dürfen das aber nicht an die große Glocke schla-gen; wir müssen vielmehr thun, als wäre Christophganz toll und versessen darauf, mit in den Krieg zu zie-hen, und hätt' uns gepeinigt, ihn trefflich auszurüsten undberitten zu machen. Morgen ist Roßmarkt; da kauf' ichdas schönste Pferd, das ich bekommen kann, und du, Frau,gehst heute noch in den Tuchladen, und kaufst zur Monturdas feinste Tuch, das zu haben ist. Darüber entsteht Auf-sehen; es wird i» allen Häusern davon gesprochen; manlobt unfern guten Bürgcrstnn, unsere Vaterlandsliebe. Nunaber muß unser Hausdoktor, von uns gestimmt und be-stochen, allenthalben herumgehen und sagen: ich begreifenicht, was Herr Malz denkt. Er will mit aller Gewaltseinen Sohn ins Feld schicken, aber der arme Mensch hateine so schwache Brust, daß er die Kriegsstrapatzen nichtacht Tage aushalteu kann. Ich fühle mich als Hausarztverpflichtet, den guten Leuten dringend vorzustellen, daßsie ihren kränklichen Sohn, der doch keine Hcldenthatenverrichten kann, unnütz aufopfcrn würden. Nach dieserEinleitung stellt uns der Doktor über Christophs Un-tüchtigkeit ein Attestat aus, und verbreitet in der ganzenStadt: wir hätten uns entsetzlich gesträubt, es anzu-nehmen."

Frau und Sohn lobten diesen Plan, und er ward auS-geführt.