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wackern Onkel höflicher zu sepn und ihn bei seinem näch-sten Besuche um Verzeihung zu bitten."
„Das braucht er nicht!" rief die Affenmutter nochmals,»nd der Vater entfernte sich schnell.
„War das nicht ein Lärm um den alten Schneekopf!"sagte sie jetzt zu Karlchen. „Laß dich aber nicht irren,mein Kind! betrage dich gegen den Onkel nach wie vor,und an Abbitte ist vollends gar nicht zu denken. Kommlieber, wenn uns der Alte mit seinem Besuche wiederzur Last fällt, nicht in die Stube, damit sich dein Vaternicht nochmals erlauben kann, dir die Mütze vom Kopfezu werfen. War' ich zugegen gewesen, er hätte das nichtgewagt."
Sic gab ihm jetzt einen harten Thaler, um sich dafürmit Naschwerk zu versorgen und das ihm zugcfügte schrei-ende Unrecht dabei zu vergessen.
Als der Oheim das nächste Mal wieder zum Besuchkam, war Richard nicht zu Hause. Karls Mutterempfing den guten alten Mann sehr kalt, ungeachtet sienicht wußte, daß er sich über das geliebte Söhnchen be-klagt hatte.
Nach einigen Minuten trat Karl mit trotzigen Geber-dcn ins Zimmer, drückte die Mütze, anstatt sic abzunch-men, noch fester auf den Kopf, stemmte die Arme in dieSeiten, stellte sich so vor den Oheim, und sah ihn hohn-lachend an.
* „Willst du mich herausfodern, kleiner Raufbold?" sagteder Oheim. „Gerade so stehst du vor mir! Ich weiß nicht,ob cs deinem Vater gefallen würde, wenn er dich in die-ser kecken Stellung erblickte."