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7 (1847) Neue Talismane. Vacuna. Der graue König : mit sechs Stahlstichen
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Karl so vergnügt und mit sich selbst zufrieden entgegen,als ob er etwas recht Löbliches gethan und Beifall er-warte. Aber der Vater schlug ihm die Mütze vom Kopseund sagte:Frecher Bube, wie konntest du dich unterste-hen, einem ehrwürdigen Greise so schnöde zu begegnen?"

Der Knabe brach in Zetergeschrei aus, lies in die Ne-benstubc, wo sich seine Mutter befand, und verklagte denVater.

Schnell trat Frau Richard, ihr Goldsöhnchen an derHand, mit funkelnden Augen herein.Was heißt das?"rief sie heftig.Warum mißhandelst du den Kleinen?"

Er hat den Onkel beleidiget, und soll Höflichkeit lernen."

Das braucht er nicht!" schrie seine Gemahlin.

Wie?" sagte der Mann.Hör' ich recht? Erbraucht nicht höflich zu seyn?"

Nein, das braucht er nicht! Er wird einst so reich,daß er nicht nöthig hat, sich vor jemand zu bücken. Beidem alten Onkel ist das vollends ganz überflüssig. Dasist kein vornehmer Mann."

Ein schöner Grund!" erwiederte Richard.Geradevor den sogenannten Vornehmen soll sich Karl amwenigsten bücken. Knaben, die man bloß zu übertriebe-nen Demüthigungen vor de» Großen anhält, erzieht manzu Sclaven. Aber die Weisheit des Alters und dieMenschenwürde soll er ehren, und wären sie mit Lumpenumhüllt."

Das braucht er nicht!"

Wir wollen für jetzt, in Gegenwart unsres Sohnes,nicht weiter darüber Worte wechseln;" sagte Richard.Dir, Karl, befehle ich aber hiermit, künftig gegen den