machten mit noch andern dergleichen Unarten ein solchesGetöse, daß die Nachbarn unter den Fenstern zusammenliefen.
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Stürmisches Ende.
Lachend zahlte der Arzt seine Zeche. „Ich merkte lange,"sprach er, was das Ende vom Liede sepn würde; aber ichschwieg, um die lustige Eulenspiegelei ihren ruhigen Ganggehen zu lassen. Beim Lichte besehen, Hab' ich auch kei-nen Schaden davon; denn die Herren Spartaner ärgernsich alle so hübsch, daß sie mir bald in die Hände fallenwerden."
Die Schuldner ließen sich nun in lächerliche Verhand-lungen mit ihrem Gläubiger ein. Einige munkeltenvon doppelter Kreide und wollten abdingen; andere be-theuerten : sie könnten nicht auf Einem Breie bezahlen,sondern nur theilweise, von Monat zu Monat. „Ihr sepdgar nichts schuldig," schrie der Advokat dazwischen. „Dierömischen und deutschen Rechte sprechen von aller Verbind-lichkeit los, wenn List und Trug im Spiele waren. MeineFrau muß bezahlen! Darum will ich ihr sogleich ihr sei-denes Fähnchen und ihren von mir erpreßten italienischenStrohhnt abpfänden und den Plunder öffentlich versteigernlassen."
Das gesagt, lief er mit flammendem Gesichte fort, durch-brach die Versammlung des Volks vor dem Hause, eiltemit Riesenschritten über den Markt, und seine Frau keuchteschluchzend hinter ihm her, um ihn von der gedrohten Pfän-dung abzuhaltcn. Bald erschienen auch die übrigen Spar-taner auf der Gaffe, und belustigten mit mancherlei