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cr drückte sogleich, ohne weitere Frage nach der Rebellion»die Augen zu.
Bellona ward nun in einem andern Zimmer leiseverhört, und die Bürgermeisterin begab sich, von demLieutenant begleitet, in die schwarze Eule, um den Auf-ruhr zu dämpfen.
1V.
Das Donnerwetter.
Dort sah es wild aus. Tische und Stühle waren um-gcstürzt, Scherben zerbrochener Geschirre bedeckten denFußboden, und dazwischen lagen die Zecher Paar undPaar und rauften sich die Haare.
»Blitz und Donner euch auf den Kopf!" brüllte derLieutenant, indem er die Thür mit Gewalt aufriß. DieBuben sprangen erschrocken auf, konnten jedoch vor Trun-kenheit kaum stehen; denn Gustav hatte nicht nur dieihm entführte volle Flasche vom Wirthe wieder erhalten,sondern noch eine dazu. Der Lieutenant rief den einfäl-tigen Mann herbei und fuhr ihn an: Warum gaben
Sie den Knaben Wein? Das war dumm! und Sie mö-gen nun den daraus entstandenen Schaden als Strafebetrachten."
„Bester Herr Lieutenant!" ächzte der Wirth: „wie kannein so guter und treuer Unterthan, als ich, dem wcrthenSohne des regierenden Herrn Bürgermeisters etwas ver-sagen? Das ist ja platterdings unmöglich!"
Die Bürgermeisterin, durch diese Unterthänigkeit besto-chen, sagte: „Nun ja, Sie haben gewisser Maßen nichtAnrecht, lieber Mann! Aber freilich — doch was hilft's,daß wir über geschehene Dinge viel Worte verlieren?