c-D 282 S-v-
Reichen Sie morgen die Berechnung Ihres hier verwüste-ten Eigenthums bei mir ein. Wählen Sie aber eineStunde, in welcher sich mein Mann auf dem Nathhansebefindet; denn vor ihm muß ich das Unheil vertuschen."
Der demüthige Eulcnwirth bückte sich tief und küßte ihrdankbar die Hand. Der Lieutenant warf ihm aber nocheinige harte Worte zu, und bcthcnerte mit einem Fluche,daß ihm unverdiente Gnade widerfahre.
Er wandte sich dann zu den benebelten Knaben undhielt ihnen eine so scharfe Geseßprcdigt, daß sic ganznüchtern dabei wurden und mit niedergeschlagenen Augennach Hanse gingen.
Im Elephanten ward nachher beschlossen, sie nicht wie-der an einer spartanischen Tafel zu versammeln, sonderndie für sie im Gasthofe zubereitctcn Speisen in einzelnenAbthcilnngen nach Hause zu holen, und dort jedes Kindallein oder nur in Gesellschaft seiner Geschwister essen zulassen.
Den Gemeintisch der Dienerschaft zerstörten ebenfallsgleich bei dem ersten Versuche allerhand Gemeinheiten, diekeines Federzuges wcrth find.
11 .
Der magere Sonnabend.
Aber die Tafel der Alten dauerte ohne Unterbrechungfort, ob sich gleich viele Ungemächlichkciten hervorthatcn,und die ganze Stadt zum Theil darüber lachte, zum Thcilhöchst unzufrieden damit war. Die Sprnpkäufer versicher-ten: die Kaufmannsfrau gebe jetzt weniger sür's Geldals sonst: die Briefschreiber klagten: daß im Elephantengleich zehn Franenhände nach dem Briefe griffen, den man
1 Sr'-S.'."/"- -«SW. -