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mit seinen Spießgesellen in Gesellschaft der alten Spar-taner zu speisen. Wie aber Julius Cäsar cinmalS beidem Anblick eines elenden Dorfes erklärte, daß er lieberhier der Erste, als in Rom der Zweite sepn wolle:so wählte auch Gustav, als ihn seine Mutter befragte,die schwarze Eule, um darin die Oberherrschaft zu führen,die man ihm doch im Elephanten etwas streitig gemachthaben würde. Wenigstens hätte ihm der tapfere Kriegs-mann die Spitze geboten.
Zur Aufseherin der Kindertafel ward die Köchin diesesHelden erkoren, weil man ihr mehr, als irgend einemandern weiblichen Wesen in Frauenfcld, die Kraft zutrautc,eine wilde Heerde in Zucht und Ordnung zu halten. Siewar eine große, starke, männlich gebildete Jungfrau voneinigen dreißig Jahren, und hatte den letzten Feldzug ge-gen Frankreich als Husar mitgemacht. Darum gab ihrDoktor Finkler den Namen Bellona, und diese Ver-götterung ward der Stadt so geläufig, daß man den Kü-chenhusaren gar nicht anders nennen hörte.
9.
Per Aufruhr.
Das junge Völkchen, das.Bellona beobachten undnöthigen Falls zügeln und meistern sollte, war fünfzehnKöpfe stark. Anfangs speiseten die kleinen Herrschaftenziemlich ruhig und anständig. Als ihnen aber einige Glä-ser Bier auf den Tisch gestellt wurden, murrte Gustav:„Bekommen wir keinen bessern Trank? — Unsere Elternsitzen schon drei Tage bei der Weinflasche, und was i h-nen schmeckt, das gebührt auch uns. Das wird Sieeinsehen, Jungfer Bellona! Geh' Sie denn hinunter