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7 (1847) Neue Talismane. Vacuna. Der graue König : mit sechs Stahlstichen
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Lart.Aber wie fängt man das an?" fuhr sie fort.Man verbietet der Jugend nichts, durchaus nichts; manläßt ihr volle Freiheit, in die Welt hineinzuschwärmen,über alles zu sprechen, über alles zu urthcilen, und keinMatt vor den Mund zu nehmen, wenn auch der Tadel,den sic für nöthig findet, die Verfassung des Staats oderVater und Mutter treffen sollte."

Die altfränkischen Kleinstädter schlugen die Hände überdem Kopfe zusammen und sprachen einstimmig den Wunschaus: daß doch der Himmel die gute Stadt Fraucnfcld vorsolchen frechen, gottlosen Rangen bewahren möge. Aberdie Lobrednerin der Residenz behauptete standhaft: nurKnaben dieser Art, deren Muth nicht gebrochen sey, wür-den dereinst tüchtige Männer und kräftige Stützen desVaterlandes. Darum erzog sie denn auch in der Folgeihr Söhnlein, die einzige Frucht ihrer Ehe, ganz nach derWeise der Hauptstadt, und cs ward ein Schatzkästiein al-ler Unarten. Die übrigen Häupter des Städtleins bekehr-ten sich ebenfalls nach und nach und folgten dem Beispieleder klugen Hofdame. So kam Frauenfeld in einem Zeit-räume von zehn bis zwölf Jahren in den bösen Leumund,daß es ein Nest voll kleiner Teufelchen sep.

Gustav Schranz, der Sohn des Bürgermeisters, einwacker aufgcschoßncr Bursch von dreizehn Jahren, warder Beelzebub derselben. Die zu den spartanischen Mahl-zeiten verbundenen Familien hatten zwar zum Thcil nochältere Kinder; sic waren aber abwesend. Gustav waralso Häuptling der Jugend, die sich in Fraucnfelds zwei-tem Gasthose, die schwarze Eule genannt, zu einerspartanischen Tischgesellschaft, unter Aufsicht einer Magd,versammeln sollte. Es kam nur darauf an, ob er sich zudieser Einrichtung bequemen oder darauf bestehen würde,