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zum gastlichen Tische. Als er aber seine Ccntnerlast aufdie beiden alten, von Würmern durchnagtcn Stühle fallenließ, brachen sie mit entsetzlichem Krachen unter ihm zu-sammen. In der Angst dieses Schiffbruchs ergriff er dasTischtuch; aber zwanzig Häude gegenüber faßten es mitihm zugleich, und verhinderten glücklich, daß er cs nichtsammt der großen Suppenschüssel mit sich zu Boden riß.Ein tobendes Gelächter brach aus, als er ohne Bewegung,wie der pausbäckige Püstcrich, der eherne Götze der al-ten Deutschen, zwischen den Trümmern saß. Die men-schenfreundlichsten und mitleidigsten Seelen konnten sich desMtlachcns nicht enthalten.
Vereinte Kräfte brachten ihn wieder auf die Beine. Erwollte sich jedoch den gegenwärtigen uusichern Sesselnnicht mehr anvertraucn; er verlangte heim in seinen ge-treuen Großvatcrstuhl. Das erlaubte mau nicht, sondernFrau Bleim anu mußte fort, um die Herbeischaffung deshäusliches Thrones, den die Umtriebe der Holzwürmernoch nicht angctastet hatten, zu besorgen.
„Aber, zum Teufel! die Suppe wird kalt!" rief dieKriegsgurgcl, und griff eigenmächtig nach dem Vorlcgelöffel.
„Man lasse nur auch mir etwas übrig!" sagte der Dickemit einem weinerlichen Tone. „Stehend kann ich armerMann doch nicht essen."
„Herr! Sie sollten auf den gehabten Schrecken garnicht essen;" sprach der Doktor. „Genießen Sie in dennächsten vier und zwanzig Stunden nur für drei Pfen-nige Semmel und sechs Quart Wasser; weiter durchausnichts. Das ist mein ärztlicher Rath."
„Gehorsamer Diener!" versetzte der Dicke. „Ihre Hun-gerkur brächte mich auf den Kirchhof. Es wird mir recht