IX
Aus dem Regen in die Traufe.
i.
Guter Ruth.
„Heisa! da bring' ich was Köstliches, werthcstc FrauGevatterin!" rief Madame Hcuberg, indem sie, miteinem Blatte des allgemeinen Anzeigers der Deutschen",hastig ins Zimmer der Frau Bürgermeisterin trat. „Er-lauben Sic, daß ich Ihnen vorlese, was ein gewisser HerrAristodemus hier einrückcn ließ."
„Betrifft's den Hof?" fragte die Bürgermeisterin, dievor langen Jahren wohlbestallte Kammerzofe einer Prin-zessin gewesen war.
„Nein, liebe Frau Gevatterin," antwortete MadameHeuberg, „es betrifft unsere Küche."
„Kein angenehmer Gegenstand;" sagte die Bürgermei-sterin.
„Eben deßhalb wird Sie der Aufsatz freuen;" erwic-derte Jene. „Unsere Küchenherde sollen ganz in Ruhe-
Nro. 02s, vom Listen November issr.