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dich gar nicht daran vergriffen hast. Wir muffen vorallen Dingen der Obrigkeit davon Anzeige thun. Diesemag dann die Hebung des Schatzes veranstalten, ihn ge-richtlich anfbewahrcn, und darüber nach Hofe berichten.Da wird sich's zeigen, wie viel uns der gnädigste Landes-herr, in Erwägung unseres Unglücks und unserer Armuth,davon überlasten wird."
Die gerichtliche Hebung erfolgte; es wurden über achtzigtausend Thaler gefunden, die vermuthlich in dem Hussiten-kriege des fünfzehnten Jahrhunderts dort vergraben wor-den waren.
Der König von Böhmen schrieb auf den an ihn erstat-teten Bericht zurück: „Was Gott durch seinen Engel denarmen Blinden zuwies, will ich nicht verkürzen." — Sieerhielten folglich die ganze Summe.
Die gute Bertha vermählte sich nachher mit einemwackern Manne, und baute auf der'Stelle, wo sie denSchatz gefunden, ein stattliches Schloß. Die Pforte ließsie mit einem Steinbilde zieren, auf welchem sie selbst dar-gestellt war, wie sie auf der Spitze des Hügels steht undsich der Zweig in ihrer Hand zur Erde senkt.