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gern, kleidete sich an nnd begab sich in die Amtsstube.Die Kinder gingen zn ihrem Hauslehrer. Der Knabewar zwölf Jahre alt; das Mädchen zwei Jahre jünger.
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Die Aussage.
Herr Siegfried Pflegte nicht mit den Scinigcn vonAmtsgcschästcn zu sprechen; da sie aber insgesammt anden Gefangenen viel Antheil nahmen, so war er bei derMittagsmahlzeit so gefällig, ihnen mitzutheilen, was jenebei dem Verhöre ausgesagt hatten.
„Der Mann nennt sich Joachim Werner und istaus dem Herzogthum * * gebürtig. Er besaß dort ineinem Städtchen ein Haus, und nährte sich, wie sein ver-storbener Vater, als Noßhändler und Thierarzt. DieseErwerbzweige trugen ihm in der letzten Zeit wenig Früchte,weil sich ein Anderer, der gleiche Geschäfte betrieb, inderselben Stadt niedergelassen hatte. Werner beschloßdeßhalb, seinen Wohnort zu verändern und sich nach Sach-sen zu wenden. Er verkaufte sein Haus und zog mitFrau und Sohn von dannen. Unter Weges wollte ernicht ganz müßig sepn; darum nahm er eine Zauberla-terne auf den Rücken und gab seinem Sohne eine Dreh-orgel in die Hand. Beide Stücke hatten sich in der Ver-lassenschaft seines Vaters gefunden. Er zauberte nun inden meisten Gasthäusern, wo er einkehrte, Bilder an dieWand, der Knabe spielte und sang, und sie gewannendamit Kost und Nachtlager. So legte er ohne den ge-ringsten Unfall siebzig bis achtzig Meilen zurück. Vor-gestern aber ward er in einem Walde von drei bewaffne-ten Räubern angefallen. Sie nahmen ihm nichts als sei-