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erwiedertc der Fremde. „Erlaubt, daß wir »ns in dasKämmerchen begeben."
„Nein, in den Stall!" donnerte der Wirth. „Wenn soein Mensch, der sich ohne Paß nmhcrtreibt, eine ehrbareGesellschaft nicht belustigen will, so gebührt ihm kein bes-seres Quartier."
„Wir müssen uns alles gefallen lassen;" versetzte Jenermit Gleichmuth. „Ich werde mich aber bei dem HerrnAmtmann über diese Mißhandlung beklagen, und versprechemir Genugthuung."
Diese Drohung erschreckte den Ungeschliffenen, weil ihmder Amtmann schon mehrmals sein unartiges Betragengegen Reisende nachdrücklich verwiesen hatte. Er befahlseiner Tochter, die Fremden hinauf in die Kammer zuführen, und sie auf Verlangen mit Speise und Trank zuversorgen.
4 .
Der Ämtmann.
Eine Meile von dem Dorfe, wo das Erzählte geschah,wohnte der Amtmann Siegfried auf einem alterthüm-lichen Schlosse, das von einer felsigen Höhe herab das naheStädtchen überblickte. Des Schlosses Umgebungen warenanmuthig. Links erhob sich ein hoher, mit Bäumen undGetreide bewachsener Berg; vorn rieselte ein Bach dieRingmauer des Schlosses entlang und am Fuße des Ber-ges vorbei; jenscit des Baches, im Angesicht des Schlosses,blühte ein großer, wie ein Amphitheater sich erhebenderLustgarten; und zur rechten Seite der alten Burg lagenHäuser und Hütten der Vorstadt, von Wiesen und Gär-ten umgeben.